Fabrizio Coscia

Und einsam waren wir

mit Dante, Rimbaud, ­Kafka, Joyce, Leopardi, Proust, Woolf, ­Hopper, ­Tolstoi, ­Caravaggio, ­Keats, Evans, Vermeer, ­Radiohead und Mozart

Fabrizio Coscia, Und einsam waren wir

Lieferbar ab Herbst 2018!

20,00 €

Informationen zum Buch

Gebunden | fadengeheftet | Leseband

ca. 160 Seiten | 11,5 x 19 cm

 

Layout und Satz: Conny Koeppl, vice versa. büro für gestaltung

Printed in Germany

ISBN: 978-3-947457-02-1


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Presseinfo
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Zum Inhalt


„Eine Zeit, in der ich wegen eines Kunstwerks hitzig diskutieren und sogar streiten konnte, eine Zeit, in der selbst das Leben der Künstler – oft unruhig, turbulent, leidvoll – mir gleichsam wie das Leben der Heiligen für einen Gläubigen geeignet schien, meine eigene Existenz mit neuen Einsichten zu erhellen.“

 

Fabrizio Coscia spürt hier dieser Zeit der Versenkung in ein Kunst­werk und dessen Schöpfer nach. Auf Spurensuche großer ­Namen wie Dante, Hopper oder Mozart lässt er den Leser ihre Geschichte in Verbindung mit der des Autors neu erfahren. In seinen Betrachtungen vertieft er sich in die Menschen und ihre Leistung, die Kunst-, Musik- oder Literaturgeschichte bedeutet. Er schildert von Momenten des Leids und des Glücks: Von solchen, die der Künstler erfährt, als auch von eigenen, die der Autor in bewegender Begegnung mit einem Werk und ­seinem Schöpfer erlebt. Dabei zeigt Coscia, wie tiefgründig die Kunst den Menschen berühren kann: Ist es überhaupt möglich, unser Leben von der Art, wie ihm die Kunst Ausdruck verleiht, zu trennen? Der Passus „Und einsam waren wir“ aus Dantes Göttlicher Komödie ist dabei Ausdruck dieser mal ironischen, mal melancho­lischen Spurensuche.

Über den Autor


© Linda Vanacore
© Linda Vanacore

Fabrizio Coscia, 1967 in ­Neapel geboren, ist Schriftsteller, ­Lehrer, Publizist. Als Literatur- und Theater­kritiker schreibt er für den Kulturteil der Tageszeitung Il Mattino. In Italien ist sein Roman Notte abissina (2006) erschienen und die Essaybände Soli ­eravamo (2014), La ­bellezza che resta (2016) und Dipingere l’invisibile. Sulle tracce di Francis Bacon (2018). Der vor­liegende Band wurde von ­Bettina Müller Renzoni und ­Kathrin Fuchs übersetzt.